Das HP nc2400 ist da

HP NC2400 Freitag war es endlich soweit. Endlich, obwohl es eigentlich früher kam als erwartet. Aber trotzdem mag ich es überhaupt nicht, auf bestellte Dinge zu warten, deshalb endlich.

Leider habe ich momentan ziemlich wenig Zeit mich damit herumzuspielen, weil ich für die Uni ziemlich viel zu tun habe. Ich konnte es trotzdem nicht lassen schon mal Kubuntu Feisty Fawn (7.04 Beta) zu installieren und hier sind meine ersten Eindrücke:

  • Alle Komponenten laufen einwandfrei (was ich mit dem Fingerprint-Sensor anfangen soll muss ich erst noch schauen). Sogar die Zusatztasten für Mute, Lautstärke, Info, Wlan funktionieren out-of-the-box.
  • Für die Auflösung musste ich noch das Paket 915resolution installieren und nach einem X Server Restart hatte ich die 1280×800.
  • Hibernate funktioniert, Suspend noch nicht ganz (nach dem Aufwachen funktionieren die eingebaute Tastatur und der PointStick nicht - das Problem ist bekannt, ich muss noch schauen wie ich das beheben kann)
  • Besonders gut gefällt mir der neue KNetworkManager von Feisty, der endlich auch mit WPA-verschlüsselten WLANs ohne Herumkonfiguriererei funktioniert.
  • Beryl hatte ich nach einer Anleitung innerhalb von 5 Minuten installiert und es funktioniert prima. Ich muss mir nur noch die hunderten Konfigurations-Optionen durchschauen. Bis jetzt hab ich noch nicht herausgefunden wie ich mehr als 4 virtuelle Desktops sinnvoll verwalten kann.
  • Der TrackPoint bzw. PointStick wie HP ihn nennt, gefällt mir bis jetzt ganz gut, ich glaube man gewöhnt sich recht schnell daran. Was mir nur abgeht ist eine Scrollfunktion - angeblich kann man diese mit ein paar Zeilen in der xorg.conf aktivieren, aber irgendwie funktioniert das bei mir noch nicht.

Fujitsu Siemens 22\Insgesamt erfüllt das Notebook meine Erwartungen sehr gut, es ist richtig schön klein und leicht (1,6kg). Es wurde zwar der 6-Zellen-Akku mitgeliefert, welcher hinten ein wenig herausragt, aber egal. Links seht ihr das Notebook im Vergleich zum neuen 22″ TFT (Fujitsu Siemens) meines Bruders :-) Eine eigene Seite mit allen Hints&Issues zum nc2400 folgt vielleicht…

10 Reaktionen zu “Das HP nc2400 ist da”

  1. LosMintos

    Cool, ich habe auch ein HP nc2400 gekauft. Nutze es allerdings mit Windows … Leider macht die Embedded Security Problem, d. h. sie gab auf einmal den Geist auf. Muss das mal mit dem HP-Support klären, das ist aber nicht so einfach … die verstehen micht nicht und arbeiten nur von 8 bis 5 und kosten Geld :-(

    Egal, toll, dass mit Ubuntu zu betreiben :-)

    Hast Du die Festplatte komlett formatiert?

  2. bene

    Ja, ich hab die Festplatte komplett formatiert, ich brauche kein Windows.
    Meinst du mit Embedded Security das TPM? Wenn ja, in welcher Form nutzt du dieses Modul? Oder ist das so eine super-duper-hp-security-software die völlig unnötig ist? :-)

  3. LosMintos

    Ja, damit ist TPM gemeint. Dazu gehört ein verschlüsseltes Laufwerk, welches pro User angelegt werden kann. Außerdem ein Single-Sing-On, was mit dem Internet-Explorer und vielen Windows-Anwendungen (DFÜ-Verbgd z. B.) funktioniert — aber nicht mit dem Firefox …

    Und diese Fingerabdruck-Geschichte wird darüber abgewickelt.

    Ich weiß leider nicht genau, wie es den Zugriff auf den Laptop generell regelt, aber vermutlich sind dann nur die Daten im verschlüsselten Laufwerk geschützt; nicht die ganze Maschine.

    Geht ja im Moment nicht bei mir …

  4. manuel

    Hi,

    ich überlege mir ebenfalls den nc2400 unter suse 10 zu besorgen. was bei mir ein KO-Kriterium ist, ist das die dockingstation einwandfrei funktioniert. hast du damit schon erfahrungen gemacht bzw. hast du schon etwas über dockingstations unter linux gehört.

    danke.

  5. bene

    Leider habe ich weder eine Dockingstation noch habe ich etwas darüber gehört ob diese unter Linux funktioniert. Im Internet findet man zum nc2400 auch ziemlich wenig Infos.

    Sorry
    Tom

  6. JoeSommer

    Hi!

    Toll, ein deutscher Blog zum NC2400. Linux probierst du auch noch aus, herrlich!

    Ich plane die Anschaffung des NC2400, vor allem weil es so leicht ist. Und ich ich erhoffe mir, dass es leise ist. Ich habe bis jetzt ein HP Compaq N410c, das ich mittels NHC unter Windows im Officebetrieb lautlos gestellt habe. Das geht mir meiner Zwischenlösung, einem Sony SZ120P aus den USA nicht. Die Tasta ist laut und der Lüfter auch…

    Bleibt das NC2400 denn im Office-Betrieb still? Wann geht der Lüfter denn so an?
    Und ist die Leistung wirklich so schlecht? Die 1,8″ Festplatte reisst natürlich keine Bäume aus, klar.
    Kann man im das optische Laufwerk wechseln? Ich finde in den USA ohne Ende sehr günstige NC2400 mit Combo-Laufwerk… Nen HP-kompatibler DVD-RW Brenner mit DVD-RAM ist billiger als nen NC2400 mit DVD-RW… im Verhältnis.
    Achja - wie ist denn das Display? Hat das ne vernünftige Helligkeit, auch für draußen?
    Da ist das Sony super, spiegelt zwar, aber die Helligkeit ist nen Traum!

    Danke!

    Viele Grüße,

    Joe

  7. bene

    Hallo JoeSommer!
    Zu deinen Fragen:
    - Der Lüfter läuft im Normalfall nur sehr sehr leise. Erst bei Volllast fängt er etwas lauter an.
    - Leistung, naja. Die 4200er Platte ist kein Highspeed-Gerät, das ist natürlich klar.
    - Das optische Laufwerk ist nicht auswechselbar
    - Das Display ist nicht der Spitzenreiter in Sachen Helligkeit. Je nach Lichtsituation kann für Leute die viel draußen tun eventuell zu dunkel sein (überhaupt wenn dann noch ein wenig Staub drauf liegt :-))

    hth

  8. JoeSommer

    Hallo bene,

    sorry, die bist natürlich nicht Deutsch, sondern Österreicher :-)

    D. h., der Lüfter läuft auch im Office-Betrieb?
    Danke für deine Antwort, so weit… Ich muss das NC2400 wohl einfach testen…

    Viele Grüße,

    Joe

  9. bene

    Ja, er läuft schon. aber wenn die CPU nicht grad auf 100% läuft ist er wirklich nur hörbar wenn du mit dem Ohr zum Lüfter gehst. Am besten du probierst es aus oder du riskierst es einfach…
    lg
    Tom

  10. Stergi

    SCHIEB!!! (hoffentlich ist das keine Leichenschändung ;)

    Hi, obwohl der Thread schon fast ein Jahr alt ist, möchte ich auch meine Eindrücke vom NC2400 mitteilen.
    Habe mir bei eb..y.co.uk ein schnuckeliges NC2400 für ca. 515€ (in Pfund gekauft aus England) ersteigert und mir für weitere 50€ einen neuen 9-Zellen Akku beim deutschen eb..y Portal ersteigert (den alten 3-Zellen Akku für ca. 30€ vertickt).

    Das Gerät ist vorneweg einfach nur als genial zu bezeichnen.

    Pros:
    + sehr leise bei Office und Web
    + business look, nichts was lackiert ist und somit mit der Zeit abblättert
    + sehr stabiles Gerät (erinnert stark an die IBM/Lenovo X… Serie)
    + für office, surfen usw. ausreichende Performance
    + sehr sehr lange Laufzeit mit dem 9-Zellen Akku (ca. 8,5h) und da dieses das Notebook erhöht, ist ergomisches Tippen möglich
    + integriertes Laufwerk (DVD Brenner)
    + Trackstick und butterweiche Tastatur á la IBM/Lenovo
    + RAM und HDD leicht zugänglich (RAM auf 2GB geht ganz schnell, HDD Tausch bringt außer mehr Kapazität nichts, zur Zeit 120GB max. möglich)
    + XP Pro drauf (für mich ganz wichtig)
    + Bluetooth (somit ist UMTS dank Handy möglich)
    + sauberes VGA signal (fehlendes DVI wird verschmerzt)
    + n-Draft wlan Karte leicht aufrüstbar (das 3945abg einfach gegen die 4965agn tauschen)

    Contras:
    - Performance ist manchmal etwas lahm (Videos, starten von Anwendungen)
    - Lüfter bei vielen Anwendungen die nebenher laufen etwas stärker (selten)
    - nur Mono Lautsprecher (stört aber nicht, ist ja keine Multimediamaschine)
    - kein Kartenleser (SD, MMC, MS, xD wäre schön gewesen)
    - manche Tasten nicht sehr gut positioniert (pg up, pg dn, home, end)
    - Lüfter von unten, schlecht wenn verdeckt (mit dem großen Akku fällt das weg)
    - man berührt oft den Fingerprintscanner unwillkürlich beim Tippen, wenn man den Handballen auflegt und somit poppt oft die dementsprechende Software auf (deaktivierbar)

    = mit den meisten Cons kann man leben, da die meisten eher nur selten wahrgenommen werden

    Daß das Gerät kein Touchpad hat, kommt es mir sehr entgegen. Der “Gib mal her das Ding”-Faktor ist wegen des fehlenden Touchpads deutlich niedriger. Man schreibt und surft viel schneller, weil zum navigieren nur noch Zeigefinger und Daumen kurz nach links gehen.

    Das Gewicht trotz integriertem DVD-Brenner ist sehr niedrig (ca. 1,3kg ohne Akku).
    Mein altes Acer Travelmate 382tmi wog 1,6kg, hatte kein integriertes Laufwerk, war sehr dunkel, hatte keine so gute Tastatur und nur eine kurze Akkulaufzeit.

    Die Dockingstation hat nur folgende Vorteile: 4x USB (1x davon mit Strom) und serielle Schnittstelle. DVI fehlt leider, mir völlig unverständlich. Den Rest gibts auch am Notebook selber. Somit ist der effort der Docking leider nicht sehr hoch.
    Nur wenn man zuhause Drucker, Scanner, Tastatur, Maus usw. ständig angschlossen haben will, bringt die Docking was. Kostenpunkt für die Docking zum jetzigen Zeitpunkt ca. 50€ mit etwas Glück auch beim quasi Auktionsmonopolisten zu finden.

    Das Gerät soll wohl Vista tauglich sein. Jedoch bezweifel ich daß dieses rund auf dem Gerät laufen wird. Erst mit 2GB und SSD müßte die Performance dafür ausreichen.
    Habe in einem großen Elektrofachmarkt ein Asus U1F mit Vista gesehen mit ähnlicher ULV CPU. Glaubt mir, halbwegs zügiges arbeiten war damit nur bedingt möglich.

    Dank des bei mir englischen XP Pro SP2 konnte ich dem Betriebssystem deutsch und griechisch über eine MUI CD beibringen.

    SP3 machte beim installieren keine Probleme. Aktuelle Treiber sind für alle Geräte leicht zu finden, da fast alles von namhaften Herstellern ist.

    EMPFEHLUNG:
    Zusätzlich möchte für XP das Tool Notebook BatteryInfo empfehlen. Es ergänzt den Funktionsumfang des normalen Window Tools. Man kann zusätzlich den WattVerbrauch den Stand und die Verbleibende Laufzeit ständig sehen, ohne mit der Maus über das Batterie-Symbol fahren zu müssen. (Nachteil: hängt selten etwas)

    Die XP Tools, vorallem das Backuptool, bringen einen zusätzlichen Vorteil. Als DVD Software war die Intervideo Software WinDVD dabei. Unnützliche Software die den RAM fast komplett belegen á la Sony war auf dem Gerät nicht installiert.

    Beim Nachfolger dem HP 2510p wurden einige Kritikpunkte behoben und es sind ein paar Features hinzugekommen (aktualisierte Hardware) :

    Touchpad nachgerüstet (für viele doch unverzichtbar), Kartenlesegerät, größere Festplatte, mehr RAM, n-Draft nun dabei, UMTS bei manchen Geräten verfügbar, grüßere HDDs ab Werk bis 120GB

    Außer UMTS, Touchpad und Kartenlesegerät, kann man beim alten auch alles nachrüsten.

    Nachteil: nur noch VISTA verfügbar. Sicherlich nicht schlecht, jedoch auch für die neueren nur minimal schnelleren Geräte (U7600 und U7700 CPUs) eine wahre Performancebremse.

    Viele Grüße
    Stergi

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